Diese Ausstellung mit von Großmüttern inspirierten Lampen und ballonähnlichen Stühlen sorgt für gute Laune
Sister-Sister
Eine kurrlige Welt aus Kaugummi Sesseln und Lolipop Lampen.
Sister-Sister, die neue Ausstellung von Léa Mestres in der Pariser Galerie Scene Ouverte, ist eine äußerst fotogene Kombination zweier Seiten der Arbeit der aufstrebenden französischen Designerin. Auf der einen Seite stehen ihre aufgeblasenen, ballonartigen Stühle, Bänke und Tische, die früher aus Aluminium gefertigt wurden und nun von französischen und italienischen Handwerkern in einer Mischung aus verschiedenen Materialien hergestellt werden. Auf der anderen Seite stehen die farbenfrohen Lampen, die Mestres in ihrem Atelier in Handarbeit aus bemaltem Stuck herstellt und die der Ausstellung ihren Namen gaben. „Ich sehe sie als alte Damen“, sagt sie. „Sie haben alle einen Namen und eine Persönlichkeit. Deshalb habe ich die Ausstellung ‚Sisters Sisters‘ genannt – es ist eine Bande von alten Damen.“
In der Tat fängt die Schau einige der unterschiedlichen – und charmanten – Inspirationen der Eindhovener Absolventin ein. Ihrer Meinung nach verweist jede ihrer Lampen auf eine reale oder fiktive Person, von den Großeltern ihrer Freunde bis hin zu Figuren aus Filmen oder Comics. Sie sagt auch, dass sie generell von Designern wie Wendell Castle, Maarten Baas und Chris Schank beeinflusst wurde, aber auch von Looney Tunes, Wallace und Gromit, Kenzo Takada und Jacques Tati. Die größte Gemeinsamkeit, sagt ihre Galerie, in der die Ausstellung noch bis zum 22. Januar zu sehen ist, ist die Aura des fröhlichen Optimismus, eine willkommene Energie in diesen Zeiten.






